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Verband zum Schutze der Bevölkerung des Rupertiwinkels gegen die Gefahren des Flughafenbetriebes Salzburg e. V. Sitz Freilassing
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"Sackbahnhofbetrieb" in Salzburg sorgt Flughafenanrainer
Fluglotsen von Betriebsabwicklung am Flughafen Salzburg geschockt ?
Die Art und Weise, wie am Flughafen Salzburg geflogen wird, erstaunt Laien und Fachleute.
In einem Beitrag der Fachzeitschrift für Fluglotsen (siehe Link unten) plaudert ein Flugverkehrsleiter aus dem Nähkästchen. Originalton des Autors: "Opposite Runway - ein Procedure, das für uns in Salzburg ganz normal ist, schockt Kollegen, die uns von anderen Dienststellen, oder aus dem Ausland besuchen, jedoch immer wieder."
Zur Erklärung: Unter "Opposite Runway" versteht man die Nutzung einer einzelnen Rollbahn für Starts und Landungen im Gegenverkehr. Für Salzburg heißt das, Landeanflug aus dem Norden, aber auch Starts nach Norden. Möglich wird das nur durch laufende Änderung der Betriebsrichtung der Landebahn, teilweise im Fünf-Minuten-Takt. Der Quasi-Gegenverkehr findet dann über Freilassing statt. Der zitierte Flugleiter erklärt, dass dieses Verfahren zwar schwierig ist, aber auch interessant.
Für einen Flughafen mit einem Verkehrsaufkommen wie in Salzburg, stellt diese Betriebsart ein Novum dar.
Für uns Freilassinger ist es wenig beruhigend, dass über unseren Köpfen eine Abwicklung des Flugverkehrs praktiziert wird, die Fachleute zwar schockt, aber von den Salzburgern als Herausforderung verstanden wird.
Die zuständigen deutschen Stellen scheinen die Vorgehensweise nicht zu hinterfragen. Die Flugsicherungsaufgaben im Rupertiwinkel wurden von der Deutschen Flugsicherung ( DFS) an die österreichische Austrocontrol übertragen. In welcher Rechtsform das geschah, konnte der Schutzverband nicht in Erfahrung bringen, trotz intensiver Recherche bei Luftamt Süd, DFS und Bundesverkehrsministerium. Seit dem tragischen Flugzeugunfall von Überlingen ist aber klar, dass eine Übertragung von Flugsicherungsaufgaben nur über eine staatsvertragliche Regelung erfolgen kann.
Und das ist für den Rupertiwinkel nie in der erforderlichen Form geschehen, da der Staatsvertrag keine entsprechende Vereinbarung enthält.
Der Schutzverband Rupertiwinkel fordert deshalb eine unabhängige Risikoanalyse, um endlich Klarheit über die Gefährdung durch den Flugverkehr im Raum Freilassing zu bekommen !
Zum Nachlesen der Artikel im Original:
Siehe auch: "Provinzflughafen Salzburg? Weit gefehlt"
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